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Kulturbräu 2016

Kulturevents in der ehemaligen Abfüllhalle des Kopp-Bräu

Auch in 2016 veranstaltet der Lions Club Mainburg-Hallertau ein Kulturevent in der Gabelsberger Str.  6  in  Mainburg

In diesem Jahr präsentieren wir:

Datum
Zeit
was Eintritt
Fr 16.9.
19:30
Eröffnungsabend
Musik aus der Konserve
frei
Sa 17.9.
19:30
VAIT
Frisches Blut aus Bayern!
€ 14,-
Mi 21.9.
18:00
After Work Party frei
Fr 23.9.
19:30
Stefan Leonhardsberger
Viel Schmäh und Alltagsbeobachtungen
€ 14,-
Sa 24.9.
19:30
Aeroplane
Are you ready for take off?
€ 18,-

Kartenvorverkauf:

Schmid Pelz- und Ledermoden Landshuter Str 8 84048 Mainburg
Schreibwaren Michaela Wittmann Bahnhofstr. 21 84048 Mainburg
Schuhhaus Zirngibl Poststr. 4 84048 Mainburg
Raiffeisenbank Hallertau Bahnhofstr. 1 84048 Mainburg

Hier der Flyer als pdf-Datei

Wir danken unter anderem folgenden  Firmen für ihre Unterstützung:

  • Gabelsberger Apotheke OHG
  • HAIX®-Schuhe Produktions- u. Vertriebs GmbH
  • Hallertauer Volksbank eG
  • Auto Köhler GmbH & Co. KG
  • Leipfinger Bader KG
  • Autohaus Nagel GmbH & Co. KG
  • Raiffeisenbank Hallertau eG
  • Schlossbrauerei Au/Hallertau GmbH & Co
  • Wolf GmbH

Detailiertere Informationen demnächst auf dieser Webseite oder noch einfacher per

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Spendenübergabe der Aerobic-Abteilung des TSV Mainburg

Aerobic-Abteilung spendet für Haiti

Mainburg. Das Haiti-Schulprojekt des Lions-Club Mainburg-Hallertau liegt den Mitgliedern der Aerobic-Abteilung des TSV Mainburg ganz besonders am Herzen. Schon seit einigen Jahren unterstützten sie das Projekt mit Spenden. Dieses Jahr kamen 275 Euro zusammen. Bei der offiziellen Spendenübergabe im Rahmen einer Trainingsstunde bedankten sich die Vorstandsmitglieder Michael Linseisen und Uwe Schröder im Namen des Lions-Clubs und vor allem auch der Kinder in Haiti insbesondere dafür, dass die Aerobic-Damen sich immer wieder für die Kinder in Haiti engagieren. Für die Arbeit vor Ort sei jeder Euro aus Deutschland wertvoll. Nicht nur die Gebäude, die Lehrer und Unterrichtsmaterialien müssten finanziert werden, auch das gemeinsame Mittagessen in der Schule gehöre dazu.
Im Bild vorne v.l.n.r.: Uwe Schröder, Ivonne Heim, Andrea Reiter und Michael Linseisen

Amtsübergabe 2016 – Lions-Club wählt neuen Vorstand

Jedes Jahr im Sommer wird das Präsidium des Lions-Clubs Mainburg-Hallertau neu gewählt. Die offizielle Amtsübergabe fand vor kurzem in der Weinstuber Huber statt. Michael Linseisen, der Präsident des Lionsjahrs 2015/16 nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Club-Mitglieder für ihr Engagement in den vergangenen zwölf Monaten zu bedanken: „Nur weil jeder mit anpacke, wenn es darauf ankomme, seien Projekte wie die Maikultur oder der Nachfolger des Kulturbahnhofs, der Kulturbräu immer wieder zu stemmen!“. Beide Veranstaltungsreihen seien auch dieses Jahr künstlerisch und finanziell ein großer Erfolg gewesen.
Ein Teil des hiermit erreichten Einnahmenüberschusses wird, so der scheidende Präsident, wie in den vergangenen Jahren unter anderem dem Langzeitprojekt der Lions, der Partnerschule in Haiti, zu Gute kommen. Auch das Altenheim-Clown-Projekt werde in bewährter Weise weitergeführt. Der am Rathaus in Mainburg neu installierte „Kummerkasten“ des Lions-Clubs biete den Bürgern ganz unbürokratisch die Gelegenheit mit dem Lions-Club in Kontakt zu treten und ihre Sorgen und Anliegen zu formulieren.
Klaus Sperling, der dem Lions-Club bis Ende Juni 2017 als Präsident vorstehen wird, erinnerte bei der Vorstellung seines Jahresprogramms daran, dass die Vorbereitungen für den Kulturbräu 2016 bereits in vollem Gange und neue Hilfsprojekte in der Diskussion seien. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von Vizepräsident Uwe Schröder, Sekretär Thomas Üffink, Clubmaster Hans Schaubeck, Schatzmeister Peter Wolf und Past-Präsident Michael Linseisen.

Bild: v l.n.R: Hans Schaubeck, Peter Wolf, Uwe Schröder, Klaus Sperling, Michael Linseisen, Thomas Üffink

Lions-Club sichert Schulspeisung in Haiti

Oft einzige Mahlzeit des Tages für ca. 300 Kinder – Hilfe zur Selbsthilfe hat sich bewährt

Mainburg, Seit vielen Jahren unterstützt der Lions-Club Mainburg-Hallertau eine Schule in Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti. Der Besuch einer Schule ist hier nicht selbstverständlich, ja selbst Hunger gehört zum Alltag vieler Kinder Nachdem in der Vergangenheit gezielt in Gebäude und Ausstattung investiert wurde, steht im Moment für die Lions die Finanzierung der täglichen Schulspeisung für die ca. 300 Schüler im Mittelpunkt. Dank der seit vielen Jahren großen Spendenbereitschaft und Unterstützung aus der Bevölkerung konnten die Lions aus der Hallertau der Schulleitung die Übernahme der dafür anfallenden Kosten für die kommenden zwölf Monate zusichern.

In den Medien ist es ruhig geworden um das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Das verheerende Erdbeben von 2010 ist lange vorbei, aktuelle Probleme wie die Flüchtlingskriese, die uns in Europa direkt betreffen stehen entsprechend mehr im Fokus. Dabei ist Haiti immer noch ein Land mit gravierenden Problemen: Die politische Krise des Landes hat sich seit der im Januar geplatzten Präsidentenwahl weiter verschärft, die Bevölkerung kämpft mit extremer Inflation.

Umso erfreulicher sind in dieser Situation die Erfolge der „Hilfe zur Selbsthilfe“, welche der Lions-Club Mainburg-Hallertau seit vielen Jahren leistet. Viele der Jugendlichen, welche an der Lions-Partner-Schule (Institution Mixte de l’Avenir – IMA) ihren Schulabschluss machen, nutzen die Chance einer Ausbildung zum Beispiel zum Schreiner oder zur Näherin an den ebenfalls schuleigenen Ausbildungsstätten und nehmen nach und nach Ihr Leben selbst in die Hand.

Damit auch in Zukunft möglichst viele Kinder von diesen Chancen profitieren können, muss die Finanzierung des Schulalltags langfristig gesichert sein. Ein Bereich, welcher den Verantwortlichen in Port au Prince im Moment besonders große Sorge bereitet, ist die die tägliche Schulspeisung für die ca. 300 Schüler. Die stetig steigende Inflation und der gegenüber dem Dollar schwächer werdende Euro, verbunden mit einer äußerst angespannten politischen Lage im Land sorgt dafür, dass sie Mittel hierfür immer knapper werden – trotz Schulgarten und teilweiser Selbstversorgung.

Aus diesem Grund hat der Lions-Club Hallertau beschlossen, sich bei der Unterstützung für die Schule in den nächsten zwölf Monaten auf die Kosten für die Schulspeisung zu konzentrieren. Bis zu 30.000 Euro werden hierfür bereitgestellt – auch Dank der vielen Spenden der Bevölkerung – nicht nur anlässlich Mainburger Lions-Events wie Kulturbräu oder Maikultur.

Weitere Informationen, auch zum Spendenkonto gibt es hier: www.lions-club-mainburg.de/Haiti.

MAI-KULTUR 2016 – Dem Wachstum entwachsen

Umweltethiker Franz-Theo Gottwald stellt „ Kraft des Einfachen“ bei MAI-Kultur vor

Zum Nachdenken und zur Diskussion angeregt hat am Freitag der Agrar- und Umweltethiker Franz-Theo Gottwald mit seinen Thesen zur „Unerschöpflichen Kraft des Einfachen“. Gottwald war der Einladung im Rahmen der Veranstaltungsreihe MAI-Kultur in den „Brunnenwirt“ nach Wambach gerne gefolgt. In der voll besetzten Wirtsstube stellte der studierte Theologe, Philosoph, Sozialwissenschaftler und Indologe seine Thesen vor, die er selbst versucht zu leben: „Ich melke, miste und füttere Kühe, und meine Frau käst“, schickte der Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin und Lehrbeauftragte an der Hochschule für Politik in München seinem Vortrag voraus. Die Zuhörer verfolgten mit Interesse den Vortrag des 60-Jährigen, der sich vor allem gegen die immer wieder mantraartigen Politikfloskeln vom „Wachsen“ und der „Alternativlosigkeit“ wandte: Wachstum als Maxime für Wohlstand sei nicht natürlich – vielmehr bedeute Wachstum „Fülle“, gleichzeitig mit „Reifung“, aber auch „Veränderung“ – ständiges Wachstum nach dem Motto „Auch im Winter muss es brummen“ führe zu „unschönen“ und „gefährlichen“ Veränderungen wie dem Klimawandel. Gottwald versuchte, im Publikum ein tieferes Verständnis von der „Einfachheit“ zu wecken – „die Mitte suchen, um die sich das Lebensrad dreht“, nannte er es, wissenschaftlich ausgedrückt in der „sozial-ökologischen Transformation zur Postwachstumsgesellschaft“. Seine Strategien zur Suffizienz im Alltag nennt der Professor die 4-E-Strategie: Entrümpeln, Entschleunigen, Entflechten und Entkommerzialisieren.

„Wir selbst müssen eintauchen in das Einfacherwerden, um unser Wohlsein zu erhöhen“, sagte Gottwald. Dessen Gastauftritt bei MAI-Kultur war in erster Linie auf Betreiben der Familie Pinsker zustande gekommen, die die mittlerweile 6. Veranstaltung dieser Art im Rahmen von MAI-Kultur einmal mehr gefördert hatte. Die Erlöse kommen dem Lions-Hilfswerk zugute.

Quelle: Hallertauer Zeitung (Ellen Kellerer)

MAI-KULTUR 2016 – Die Verteidigung des Paradieses

Thomas von Steinaecker liest im Rahmen von „MAI-Kultur“
Bereits zum dritten Mal bietet der Lions Club Mainburg-Hallertau mit „MAI-Kultur“ hochkarätige Lesungen an. Dabei konnten die Organisatoren in Wambach einen bestens geeigneten Ort nutzen. Zum Auftakt las der Autor Thomas von Steinaecker, ein ehemaliger Schüler des Gabelsberger-Gymnasiums, am Mittwochabend beim „Brunnenwirt“. Lions-Präsident Michael Linseisen betonte bei seiner Begrüßung, sämtliche Erlöse der Veranstaltung gingen an die Lions-Projekte vor Ort und an das Schulprojekt in Haiti, wo auch sechs Jahre nach dem verheerenden Erdbeben jede Hilfe gebraucht werde. Zum Auftakt der Kulturreihe las Thomas von Steinaecker aus seinem neuen Roman „Die Verteidigung des Paradieses“. Der Autor ist in Mainburg nicht unbekannt, er besuchte hier von 1990 bis 1996 das Gymnasium. Unter den rund 80 Zuhörern befanden sich dann auch viele ehemalige Lehrer und Klassenkameraden, die ihn fröhlich und neugierig begrüßten und sichtlich stolz auf den erfolgreichen Literaten aus ihren Reihen waren. Steinaecker lebt heute in Augsburg, er arbeitet als Schriftsteller, Regisseur, Journalist und Uni-Dozent, seine Romane sind vielfach ausgezeichnet und gelten schon jetzt als Meisterwerke. Der charmante, jungenhaft wirkende Autor las drei Ausschnitte aus seinem Roman. Aus der Sicht des 15-jährigen Ich-Erzählers Heinz führte er in die Welt von sechs Überlebenden des Weltuntergangs, irgendwann in der näheren Zukunft. Es gibt dort keine Menschlichkeit und dennoch Träume. Mit klarer, dichter Sprache und angenehmer Stimme fesselte er die Zuhörer sofort, entführte sie schließlich in ein erschütternd reales Flüchtlingscamp. Der Abend klang aus bei Essen, einem Glas Wein und Gesprächen, die Besucher von „Mai-Kultur“ nutzten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem Autor und ließen sich seine Bücher signieren.

Quelle: Hallertauer Zeitung (Claudia Erdenreich)